hl. Josef Freinademetz:

Kreuz und Leid - Prüfungen

Aus den Quellen:
Irsara Pietro, Lettere di un santo. L’amore per il prossimo, la famiglia e la Badia;
Irsara Pietro, Predigten, Manuskript Bornemann Fritz, Der selige Pater Joseph Freinademtz



Der Weg über Kalvaria ist der kürzeste Weg zum Himmel.
Brief Nr. 46 an Franz Thaler, 28. Juli 1894, S. 73

 

Wo Kreuz und Leiden sind, da bin ich gern, denn da ist Gott.
Fritz Bornemann, Der selige P. J.Fr., nach Marianna Adang, St. Martin, S. 1010

 

Wenn wir dem glauben wollen,
was alle Heiligen uns lehren und was Gott selber sagt,
dann ist nichts in der Welt so kostbar und wertvoll,
wie geduldig leiden und das Kreuz mit voller Ergebenheit in Gottes Wil­len tragen.
Brief Nr. 28, an seine Eltern, 28. November 1887, S. 52

 

Freudig leiden ist das Schönste in der Welt,
worum uns sogar die Hei­ligen im Himmel beneiden.
Brief Nr. 36, an seine Eltern, 9. Februar 1891, S. 63

 

Wenn die Heiligen des Himmels uns um etwas beneiden könnten,
würden sie uns nur darum beneiden, daß wir für den Herrn leiden können.
Brief Nr. 16 an Franz Thaler, 26. Oktober 1880, S. 33

 

Seien wir getrost und küssen wir die Hand des Herrn:
er schickt uns das Kreuz, nicht um uns zu verderben,
sondern vielmehr, um uns zu hei­ligen.
Brief Nr. 64 an seinen Bruder Antonio, 13. Februar 1906, S. 91-92

 

Mag auch alles Leid über uns kommen, wie es dem Herrn gefällt:
wenn nur Gott in unserem Herzen bleibt!
Brief Nr. 44 an seine Schwester Maria, 16. August 1893, S. 71

 

Die Leidensschule ist jene Schule,
in die das göttliche Herz seine Lieblinge schickt.
Brief in deutscher Sprache an Aloisius, am 2. Juli 1882

 

Gerade die Kreuze sind Geschenke, die Gott jenen macht, die er beson­ders liebt.
Predigt Nr. 80; 22. April 1878, in San Martino, Manuskript, S. 507

 

Alle Kreuze kommen aus Gottes Hand,
und wir wollen sie nicht nur mit Ergebung, sondern sogar mit Freude tragen
aus Liebe zum Gekreuzigten und um für unsere Sünden zu büßen.
Brief Nr. 36, an seine Eltern, 9. Februar 1891, S. 63

 

Vieles leiden - natürlich mit Geduld und Ergebung –
ist untrügliches Zeichen ewiger Vorherbestimmung.
Predigt Nr. 34; 31. Dezember 1876, in San Martino, Manuskript, S. 100

 

Es ist ein sehr schlechtes Zeichen, wenn wir nichts zu leiden haben.
Predigt Nr. 37; 21. Januar 1877 in San Martino, Manuskript, S. 138

 

Die Rosen wachsen inmitten der Dornen, die Tugenden inmitten der Trübsal.
Predigt Nr. 37; 21. Januar 1877 in San Martino, Manuskript, S. 135

 

Ich bin sicher: wenn wir in einigen Jahren im Himmel angelangt sind,
werdet ihr dem Herrn danken, daß er euch dieses Kreuz geschickt hat.
Brief Nr. 46, an Franz Thaler, 28. Juli 1894, S. 73

 

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