hl. Josef Freinademetz

Unser heiliger Glaube (Religion)

Aus den Quellen:
Irsara Pietro, Lettere di un santo. L’amore per il prossimo, la famiglia e la Badia;
Irsara Pietro, Beichtzusprüche, Manuskript;
Irsara Pietro, Predigten, Manuskript;

O Christen, welchen Schatz haben wir in unserem heiligen Glauben!
Welchen Abgrund, welche Quelle des Trostes
bedeutet uns doch unser hl. Glaube!
Der wahre Christ ist nie ohne Trost. Freude und Mut verlassen ihn nie.
Er ist stark und mutvoll wie ein Berg, der sich durch kein Unwetter zu Boden werfen läßt. Der wahre Christ lacht mit Tränen in den Augen.
Je schmerzlicher das Kreuz ist, desto fester ist sein Ver­trauen auf den Herrn.
Denn er lebt, er arbeitet, er leidet und stirbt für Gott.
Predigt Nr. 92; 28 Juli 1878, in San Martino, Manuskript, S. 588

 

Gehen wir voran auf dem Weg,
wo uns der Stern des wahren Glaubens voranleuchtet.
Dieser Weg ist, wie ihr täglich erfahren könnt, mühsam, aber er lohnt alles.
Schließlich kommt man auf diesem Weg zum Stall von Bethlehem,
zur Gemeinschaft mit Jesus und Maria,
und man gelangt zum himmlischen Paradies.
Dort aber wird es keine Trauer mehr geben.
Predigt Nr. 69: 6 Januar 1878, in San Martino, Manuskript, S. 429

 

Der Glaube verbunden mit guten Werken: das ist der einzig wahre Glau­be;
sonst gibt es keinen, der uns den Himmel öffnen könnte.
Predigt Nr. 55;  24 August 1877, in Piccolino / San Martino, Manuskript, S. 302

 

Der heilige Glaube ist der helleuchtende Stern,
der die dunkle Nacht dieser Welt erhellt.
Predigt Nr. 69: 6 Januar 1878, in San Martino, Manuskript, S. 427

 

Der Glaube erstarkt in der Verfolgung.
Brief in deutscher Sprache an den Pfarrer Mersa am 9. August 1893

 

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