hl. Josef Freinademetz:

Der Himmel — unsere Heimat

Aus den Quellen:
Irsara Pietro, Lettere di un santo. L’amore per il prossimo, la famiglia e la Badia;

Wir werden ins Vaterhaus des Himmels zurückkehren,
wo uns schon Vater, Mutter, Brüder und Schwestern erwarten.
Mir kommen die Tränen, wenn ich an diesen glücklichen Tag denke.
Brief Nr. 51, an seinen Bruder Antonio, 23. September 1896, S. 78

 

Noch einmal so lange,
dann werden wir schon eine gute Zeit unter der Erde liegen,
du dort unten hinter dem Kirchturm, ich mitten auf einem chine­sischen Acker.
Gebe Gott, daß dann unsere Seelen,
die hier auf Erden so eng miteinander verbunden waren,
sich in der Heimat dort oben wieder finden,
um nie mehr voneinander getrennt zu werden.
O schöner Tag, den ich so sehr ersehne!
Brief Nr. 29, an seinen Freund Franz Thaler, wahrscheinlich in 1887, S. 54

 

Nur Mut, mein Freund, wir wandern noch durch das Tränental
und sind noch nicht im Himmel.
Der Tag wird kommen, an dem Gott selber unsere Tränen trocknen wird,
und wir alle, Badioten und Chinesen, werden uns wieder finden
dort oben im heiligsten Herzen, mit Gottes Gnade.
Brief Nr. 16, an seinen Freund Franz Thaler, 26. Oktober 1880, S. 34

 

Ich bitte euch, haltet euch immer bereit, und beten wir alle füreinander,
daß wir uns alle zusammen im Himmel wieder finden,
und daß dort auch nicht einer von uns elf fehle.
Brief Nr. 17, an seine Familie, 29. Oktober 1880, S. 35

 

Möge der schöne Himmel uns alle vereinen - in aeternum et ultra.
Schlußsatz des Abschiedsbriefes vom Sterbebett an die Mitbrüder 20.01.1908

 

Das Herz bricht mir in der Brust, wenn ich daran denke,
daß auch nur einer aus unserer Familie
sich durch ein schlechtes Leben die Hölle erkaufen könnte.
Brief Nr. 34, an seine Eltern, 5. Februar 1890, S. 61;
cfr. Brief Nr. 43, an seine Mutter, 20. Februar 1893, S. 70

 

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